Feuerwehr, Hemmingen
Das Feuerwehrhaus soll das Zusammenwachsen der freiwilligen Feuerwehren aus Westerfeld und Wilkenburg baulich ermöglichen. Das Baugrundstück bildet den Abschuss der baulichen Entwicklung der Stadt Hemmingen nach Osten in den Landschaftsraum nach Wilkenburg.
Der ca. 15m hohe Übungsturm, direkt an der Weetzener Landstraße, wirkt als Stadttor nach Osten.
Das Gebäude verfügt über eine Fahrzeughalle mit 10 Stellplätzen für Einsatzfahrzeuge, eine Einsatzzentrale mit Stabs- und Funkraum, sowie einem teilbaren Besprechungsraum, sowie Räumen für die Jugendfeuerwehr. Büros, Umkleiden, Duschen, Lager und Werkstätten ergänzen das übliche Raumprogramm.
Die Fassade des Gebäudes ist dreiseitig, mit einer verkohlten, horizontalen Fichtenschalung (traditionelle japanische Methode zur dauerhaften Veredelung von Holz = Yakisugi) verkleidet, die ohne Farbbeschichtung eine unterhalts- und schadstofffreie Alterung ermöglicht.
Zur Stadt bildet ein auskragender Sichtbetonkranz den Rahmen für die großzügige Verglasung von Besprechungsraum, Stabsraum und Fahrzeughalter.
Der Übungsturm aus Sichtbeton bleibt unbehandelt.
Die Freianlagen führen ein Passepartout aus Sichtbetonplatten um das Gebäude.
Bürgermeister, Rat und Verwaltung sind sich der Vorbildfunktion der öffentlichen Hand als Bauherr sehr bewusst und wollen ihr Bewusstsein an dieser Stelle mit dem Bauwerk deutlich machen.
Bauherr:Stadt Hemmingen
Außenanlagen:lad+ landschaftsarchitektur diekmann
Tragwerkplaner:DREWES + SPETH
Fotos:Olaf Mahlstedt
